Wie oft sollte man Passwörter ändern?
Die kurze Antwort
anlassbezogen — nicht nach Kalender
sofort bei Verdacht auf Leak oder Vorfall
Die frühere Regel „alle 90 Tage ändern“ gilt heute als überholt: Erzwungene Wechsel führen zu schwächeren, vorhersagbaren Passwörtern. Der aktuelle Stand der Empfehlungen: starke, einzigartige Passwörter je Dienst (Passwortmanager), Zwei-Faktor-Authentisierung — und ein Wechsel genau dann, wenn ein Dienst betroffen war. Woran man aber kalendermäßig denken sollte: den Leak-Check und die Pflege der wichtigsten Konten, etwa einmal im Jahr.
Was das Intervall verschiebt
- Passwortmanager macht Einzigartigkeit praktikabel
- Zwei-Faktor überall aktivieren, wo es geht
- Leak-Checks (z. B. Have-I-Been-Pwned-Prinzip) gelegentlich nutzen
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Warum ist der 90-Tage-Wechsel überholt?
Weil Menschen dann Muster bauen (Sommer2026!, Herbst2026!) — leichter zu erraten als ein langes, stabiles Einzelpasswort. Sicherheitsbehörden haben ihre Empfehlungen entsprechend angepasst.